Stoßwellentherapie
Wann wird sie eingesetzt?
Die Stoßwellentherapie eignet sich, wenn Beschwerden über längere Zeit bestehen und klassische Maßnahmen wie Schonung, Medikamente oder Physiotherapie nicht ausreichend geholfen haben.
Typische Anwendungsgebiete:
- Sehnenansatzerkrankungen (z. B. Tennis- oder Golferellenbogen)
- Verkalkungen an der Schulter (Kalkschulter)
- Fersensporn mit Schmerzen an der Fußsohle oder Ferse
- Sehnenreizungen an der äußeren Hüfte
- Muskelverspannungen und Triggerpunkte
- Knochenheilungsstörungen (z. B. verzögert heilende Brüche)
Wie funktioniert die Therapie?
Ein Therapiegerät erzeugt hochenergetische Druckwellen, die über ein Handstück gezielt auf die betroffene Stelle übertragen werden. Die Anwendung dauert nur wenige Minuten und wird - je nach Beschwerdebild - in mehreren Sitzungen durchgeführt.
Was ist das Behandlungsziel?
Bei der Stoßwellentherapie wird das betroffene Gebiet gezielt stimuliert, um die Durchblutung anzuregen und den körpereigenen Heilungsprozess zu unterstützen. In vielen Fällen lassen sich Beschwerden dadurch spürbar verringern und die Belastbarkeit im Alltag verbessern.