Eigenbluttherapie (PRP)


Wann wird sie eingesetzt?

Diese Behandlung kommt zum Einsatz, wenn Gewebe gereizt oder überlastet ist, besonders bei:

  • Sehnenreizungen (z. B. an Achillessehne, Tennisellenbogen, Sehne der Knieschneibe)
  • schmerzhaften Muskelansatzbeschwerden
  • Knorpelschäden in Knie, Hüfte oder Schulter
  • Beschwerden nach bestimmten Sportverletzungen



Wie funktioniert die Behandlung?

Zunächst wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen. Anschließend werden daraus jene Bestandteile herausgefiltert, die besonders reich an Blutplättchen sind. Diese Blutplättchen tragen Wachstumsfaktoren in sich, die im Körper unter anderem bei der Reparatur von Gewebe eine wichtige Rolle spielen.

Die gesammelten Blutplättchen werden anschließend direkt in den betroffenen Bereich gespritzt, etwa an eine gereizte Sehne oder in ein Gelenk. Die Behandlung erfolgt unter sterilen Bedingungen, dauert etwa 15 Minuten und kann je nach Verlauf mehrmals wiederholt werden.



Was ist das Behandlungsziel?

Die Eigenbluttherapie (PRP) nutzt Bestandteile aus dem eigenen Blut, um körpereigene,  selbstheilende Reparaturprozesse anzuregen, zum Beispiel bei Reizungen oder Überlastung im Gelenk. 

Ziel ist es, das betroffene Gewebe zu unterstützen, ohne auf Fremdstoffe oder einen operativen Eingriff zurückzugreifen. Je nach Befund kann das aufbereitete Eigenblut auch mit Hyaluronsäure kombiniert werden, um zusätzlich die Gleitfähigkeit im Gelenk zu verbessern und Reizungen zu lindern.