Operation zur Bandrekonstruktion am Sprunggelenk


Warum das Sprunggelenk wichtig ist – und wann ein Eingriff notwendig sein kann

Das Sprunggelenk ist die Verbindung zwischen Unterschenkel und Fuß – und bei fast jeder Bewegung im Alltag im Einsatz. Es sorgt dafür, dass wir sicher stehen, abrollen und das Gleichgewicht halten.

Wird es durch wiederholte Umknickverletzungen oder einen Bänderriss dauerhaft instabil, kann jeder Schritt zur Unsicherheit werden. Wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie oder Bandagen nicht mehr ausreichen, kann ein gezielter Eingriff helfen, die Stabilität wiederherzustellen.


Wann ist dieser Eingriff sinnvoll und welche typischen Symptome treten auf?

  • chronische Bandinstabilität im Sprunggelenk 
  • wiederholte Umknicktraumata 
  • Folgezustand nach nicht ausgeheiltem Bänderriss 
  • Gefühl, dass das Sprunggelenk nachgibt 
  • Schmerzen bei sportlicher Belastung oder im Alltag 
  • Unsicherheit beim Gehen auf unebenem Boden 
  • Schwellung oder Reizungen am Außenknöchel



Wie wird operiert?

Je nach Befund wird das verletzte Band gestrafft, genäht oder, wenn nötig,  durch eine körpereigene Sehne ersetzt. In manchen Fällen wird ein kleiner Anker verwendet, um das Band sicher am Knochen zu fixieren und die Stabilität des Sprunggelenks weiter zu unterstützen.