Operation bei Hallux rigidus - Abnützung der Großzehe

Abnutzung im Großzehengrundgelenk – und wie sie behandelt wird

Beim Hallux rigidus handelt es sich um eine schmerzhafte Abnutzung im Gelenk, das die große Zehe mit dem Fuß verbindet. 

Der schützende Knorpel zwischen den Gelenkflächen ist stark abgebaut, dadurch reiben die Knochen beim Bewegen direkt aufeinander. 

Das kann zu Schmerzen, Entzündungen und einer zunehmenden Einschränkung der Beweglichkeit führen.

Besonders das Abrollen des Fußes wird mit der Zeit spürbar unangenehmer, etwa beim Gehen, Treppensteigen oder längeren Stehen.

Wann ist dieser Eingriff sinnvoll und welche typischen Symptome treten auf?

  • fortgeschrittener Knorpelschaden im Großzehengrundgelenk 
  • starke Bewegungseinschränkung trotz Therapie 
  • Schmerzen beim Abrollen oder Abbiegen der Zehe 
  • steife Großzehe, besonders bei Belastung 
  • Reibung oder Druckschmerz im Schuh 
  • Schmerzen in Ruhe oder bei alltäglichen Bewegungen, die sich trotz Behandlung nicht bessern


Wie wird operiert?

Je nach Ausmaß der Abnutzung kommen unterschiedliche Verfahren infrage:

In leichteren Fällen werden störende Knochensporne entfernt und die Gelenkflächen geglättet, um die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern.

Wenn das Gelenk bereits stark verschlissen ist, werden die schmerzhaften Gelenkflächen dauerhaft miteinander verbunden, sodass keine Reibung mehr entsteht.